Hallo,

aus aktuellem Anlass stellen wir Ihnen heute eine von Friends of Brands initiierte Marktforschungsstudie vor. Das Thema:

WIE BEURTEILEN MARKETING-ENTSCHEIDER DIE WERBLICHE KOMMUNIKATION FÜR IHRE TECHNISCHEN PRODUKTE UND DIENSTLEISTUNGEN?


Dabei geht es vor allem um die emotionale Umsetzung technischer Produktleistungen und um mögliche Defizite von Werbeagenturen bei der Realisierung. Als Agentur für Markenkommunikation technologischer Produkte und technischer Dienstleistungen hat Friends of Brands diese Studie zur Vertiefung des eigenen know-how durchgeführt. Die Ergebnisse liegen jetzt vor und werden, neben dem Thema Permission Marketing, in dieser und den folgenden eFRIEND-Ausgaben veröffentlicht und im Detail kommentiert. Darüber hinaus ist die vollständige Studie auch als pfd-download hier kostenlos erhältlich. Nun zu den drei herausragensten Ergebnissen der Studie:

Erstens, die Erkenntnis: Die eigene Werbung für Technik hält man für verständlich.

Bei den technisch oftmals recht komplexen Leistungen eines Herstellers oder Dienstleistungsunternehmens stellt sich die Frage, ob auch alle Entscheider auf Kundenseite diese Botschaften in den eingesetzten Massenmedium schnell und leicht verstehen. Und zwar nicht nur der Fachmann, beispielsweise ein Ingenieur, sondern auch der kaufmännische Entscheider. Das Ergebnis kann beruhigen. Über 90 % der werbungtreibenden Industrie ist zuversichtlich, wenn es um die Verständlichkeit ihrer werblichen Botschaft geht.
Zweitens, die Überraschung: Technikwerbungtreibende wollen mehr Emotionen.

Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (55 %) wünscht sich eine stärkere emotionale Umsetzung in ihren Werbebotschaften. Zwar wollen es auch 45 % der Befragten beim bisherigen Grad der emotionalen Ansprache belassen, aber das Ergebnis macht deutlich: Trotz der inhaltlichen Verständlichkeit der meistens technischen Botschaften wollen sich Technologieunternehmen in Deutschland mehrheitlich über emotionale Werbung profilieren.
Drittens, die Ernüchterung: Agenturen schwächeln bei der kreativen Umsetzung technischer Eigenschaften.

Die Verkaufsbotschaften technologischer Produkte oder technischer Dienstleistungen sind oft technisch diffizil und abstrakt. Eine empfängerorientierte und verstehbare werbliche Umsetzung und Dramatisierung erfordert auf Agenturseite oft nicht unerhebliche Produktkenntnisse und Engagement bei der kreativen Umsetzung. Hier bescheinigen die Auftraggeber ihren betreuenden Agenturen deutliche Defizite: 55 % der Befragten vermissen bei ihrer Agentur "Kreativität bei der visuellen Darstellung technischer Sachverhalte."

Die Studie behandelt insgesamt 11 Fragen mit teilweise sehr detaillierten Ergebnissen. Sie ist in vollständiger Form hier als pfd-Download erhältlich.



FRAGE Nr. 4 DIESER STUDIE: Nach welche Muster ist die Werbung für Ihre Produkte/Dienstleistungen aufgebaut?

ausschließlich technische Informationen
 0 %
technische Eigenschaften stehen im Vordergrund
 12 %
Produktabbildung plus technische Informationen
 20 %
kreative werbliche Umsetzung mit zusätzlichen technischen Informationen
 51 %
Markenkommunikation hat deutlich Vorrang vor technischen Informationen
 19 %
Bewertung: Immerhin 70 % der Werbung der hier befragten Technik-Unternehmen ist "kreativ werblich umgesetzt" bzw. folgt dem Muster einer markenorientierten Werbung, also einer nicht nur Fakten übermittelnden Kommunikation. Dieses Ergebnis ist besonders interessant in Zusammenhang mit Frage Nr. 10, in der deutlich ein kreatives Defizit bei der visuellen Darstellung technischer Sachverhalte genannt wird.
© Friends of Brands Advertising GmbH
 













In der nächsten Ausgabe von eFRIEND:

Die Veränderungen des eMail-Marketings in Deutschland seit der ersten Ausgabe dieses eNewsletters im November 2000 bis heute.

ZU IHRER INFORMATION: Eine Themenübersicht dieses eNewsletters finden Sie in unserem eNEWSLETTER-Archiv.


Nehmen wir mal an, Sie würden mich folgendes kritisch fragen:

"Warum Herr Meyer-Arndt sollen wir ein eMailing-Konzept extern also z.B. bei Friends of Brands entwickeln lassen, wenn wir einen eNewsletter von unserer eigenen Online-Abteilung zusammenstellen lassen können?"

Dann würde ich Ihnen antworten:

"Wenn Ihre Online-Abteilung konzeptionell kompetent ist, ein positives Verhältnis zu Marketing hat und sich mit den Besonderheiten von HTML-eMailing-Programmierung auskennt, - dann könnte Ihre Online-Abteilung das Konzept entwickeln. Ansonsten ist es wohl effizienter, das Konzept extern umzusetzen. Es besteht ja die Möglichkeit die fortlaufenden eMailings dann später intern zu realisieren.."

Ihr Jesse Meyer-Arndt
von FRIENDS OF BRANDS  





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