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Hallo,

hier
kommt der zweite Teil unseres Rückblicks auf die
Entwicklung seit Ende 2000.
Selektive
Ansprache der eMailing-Empfänger.
Schon beim klassischen Papier Direct Mailing lassen sich
Zielgruppen per Database recht einfach segmentieren. Allerdings
ist der Produktionsaufwand für den Druck unterschiedlicher
Mailing-Varianten nicht zu unterschätzen. Im eMail
Marketing ist dieser Aufwand ungleich kleiner. Der HTML-eNewsletter
eFRIEND beispielsweise könnte ohne technische Mehrkosten
je nach Empfängergruppe unterschiedliche Texte und
Bilder enthalten, um so noch persönlicher auf das jeweilige
Subscriber-Cluster einzugehen. Und damit ist nicht nur die
persönliche Anrede gemeint, die zu realisieren praktisch
keinen Cent kostet, so man die Daten erst mal hat. Ein Musterbeispiel
für selektive Ansprache ist der online Buchshop, der
aus bisherigen Bestellungen die Interessen seiner Kunden
kennt und diese mit entsprechenden Buchvorschlägen
bedient, oder z.B. einen Einkaufsgutschein nur solcher Warengruppen
verschenkt, die der Kunde noch nicht gekauft hat (z.B. CD-Gutschein
an Bücherkäufer). Die Entwicklung zeigt, dass
professionelle eMarketer diese Chancen zunehmend nutzen.
Allerdings sind auch hier Fleiß & Geduld die Mütter
aller Erfolge. Schaut man sich an, welche Unternehmen sich
diese Mühe machen, dann sind es diejenigen, die auf
Direct Marketing angewiesen sind.
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Der
Permission-Deal, aktueller denn je.
Im
Jahr 2000 gab man sich gerne der Illusion hin, man könne
Massen-eMailings streuen wie Papier Direct Mailings. eMailing-Versender
beanspruchten das selbe Recht auf Beachtung wie es ein Einzel-eMail
erfährt. Allerdings zeigte sich schnell, dass die Gewohnheiten
der Menschen beim Medium eMail sensibler sind. Inzwischen
reagiert die überwiegende Mehrzahl der eMail-Empfänger
geradezu allergisch auf unverlangte eMailings (Spam). Entwicklung
dazu siehe Kasten rechts. Selbst bei ausdrücklich erwünschten
eMailings erwarten die Empfänger einen attraktiven
Gegenwert für ihre Empfangs- und Aufnahmebereitschaft.
Niemand ist bereit, sich in seiner wertvollen Freizeit oder
am Arbeitsplatz auf die Interessen anderer zu konzentrieren.
Wer also eMail Marketing ernsthaft betreiben will, ist klug
beraten diesen unausgesprochenen "Deal" zu beherzigen.
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Nicht
alle Themen oder Unternehmen sind geeignet für eMailings.
Zu
verlockend war anfänglich der Gedanke, eMailing-Kampagnen
könnten als ein weiteres ganz normales Werbemittel
von jedem Unternehmen für jedes Thema eingesetzt werden,
so man es nur zielgruppengenau verschickt. Machen wir es
kurz: Geeignet für periodische eMailings sind nur wirklich
relevante und attraktive Inhalte oder Angebote. Und zwar
bewertet nach den Empfängerkriterien: Welche Themen
interessieren mich beruflich wirklich? Was interessiert
mich zur Zeit besonders? (z.B. Bootsliegeplätze an
der Ostsee). Was könnte mir einen handfesten Nutzen
bringen? (z.B. Preisschnäppchen bei Flugreisen). Da
eMailings sich gut für Textnachrichten eignen (inkl.
kostengünstige Fremdsprachenadaptionen), sind sie eher
geeignet für erläuterungsbedürftige Inhalte
(z.B. neues aus dem Bereich Steuergesetzgebung). Und da
eMailings recht kurzfristig erstellt werden können,
eignen sie sich eher noch als die Papier-Alternative für
aktuelle Nachrichten. - Entsprechend dieser Faustformeln
wird seriöses Permission Marketing eben heute auch
nicht für alles und jedes eingesetzt. Und zwar nicht,
weil es nicht alle wollten, sondern weil es nicht für
alles funktioniert.
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eMail-Marketing
ist keineswegs "kostenlos".
Dieses
ist die wahrscheinlich interessanteste Erkenntnis nach rund
zwei Jahren eMail-Marketing-Testlauf in Deutschland. Laut
Lehrbuch entfallen bekanntlich bei eMailing-Kampagnen die
teuren Briefmarken, die teuren Lithos, das teure Drucken
und natürlich die teuren Art Direktoren! Inzwischen
wissen es alle Beteiligten besser. Denn an den Pflichtaufgaben
des Permission Marketings kommt der, auf anhaltende Subscription
erpichte eMailing-Herausgeber nicht vorbei: Entwicklung
eines relevanten eMailing-Konzepts, Gestaltung in attraktivem
-und Programmierung in funktionierendem HTML, fleißiges
Sammeln der Permission-proofed Subscriber-Daten, Aufbau
einer Datenbank inkl. Pflege und Anbindung an eine geeignete
Versand-Software (in Eigenregie oder über Provider)
und natürlich Erstellung jedes einzelnen eMailings.
Das Thema lässt sich einfach zusammenfassen: Betreibt
man Permission Marketing so konsequent und attraktiv, dass
es zu einem erfolgreichen Marketing Instrument wird, dann
ist es nicht "kostenlos" (wenn auch immer noch
deutlich preiswerter als Papier Direct Mailings); betreibt
man es mehr oder weniger kostenlos, dann handelt es sich
praktisch immer um Spamming und ist (zumindest im Bereich
B2B) entsprechend erfolglos, wenn nicht sogar geschäftsschädigend!
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FRAGE
AN TECHNOLOGIE-UNTERNEHMEN:
Welche Leistungen erwarten Sie verstärkt von Ihrer
Werbeagentur?
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kompetentere Beratung zum Thema Markentechnik |
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| mehr
Sachverstand der Agenturgesprächspartner von
den Produkten/ Dienstleistungen Ihrer Branche |
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bessere Kenntnisse der Vertriebsstrukturen Ihrer
Branche und Ihres Unternehmens |
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| strategisches
Denken/Anregungen speziell zu Ihren Produkten/Dienstleistungen |
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| Angebot
und Konzeption von klassischen Medien und sog. Neuen
Medien (Internet) aus einer Agentur-Hand |
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Bewertung:
Zumindest wenn es um technologische Produkte oder
technische Dienstleistungen geht, sind die Auftraggeber
mit ihren Werbeagenturen nur sehr eingeschränkt
zufrieden. Ein deutliches Defizit sehen immerhin
zwei Drittel der Werbungtreibenden im strategischen
Denken und bei strategisch ausgerichteten Anregungen.
Dazu passt auch, dass 36 % der Befragten
bei ihrer Agentur kundenrelevanten Produktsachverstand
vermissen (...deshalb fällt den Agenturen
ja auch die strategische Beratung und Anregung
so schwer). Die vollständige Studie ist als
pfd-download
hier kostenlos erhältlich
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| ©
Friends of Brands Advertising GmbH |
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In
der nächsten Ausgabe von eFRIEND:

Die erhöhten Anforderungen an erfolgreiche Werbung für
Technologische Produkte und -Dienstleistungen.
ZU IHRER INFORMATION: Eine Themenübersicht dieses eNewsletters
finden Sie in unserem eNEWSLETTER-Archiv.
Ihr Jesse Meyer-Arndt
von FRIENDS OF BRANDS
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