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Hallo,

lesen
Sie in dieser eFRIEND eine fiktive Geschichte, wie man sie
leider so im Marketingalltag oft erleben kann.
MARKEN-RELAUNCH
AN DER OBERFLÄCHE EINE TRAGISCHE GESCHICHTE.
Es war einmal ein Hersteller von Batterien für Taschenlampen,
Kameras, CD-Player, Hörgeräte usw. Seine Batterien
verkauften sich zunehmend schlechter. Das Management kommt
zu der Erkenntnis "neue Käuferschichten"
anzusprechen, die ja bekanntlich immer jünger sind,
als die schon bestehende Kundschaft. Es fielen Sätze
wie "Unsere Batteriemarke muss verjüngt werden"
und "Emotionen statt trockene Technik". Entschlossen
will man Nägel mit Köpfen machen und die neue
Ansprache der neuen Käufer mit einer neuen Produktpräsentation
krönen. Denn weil man nicht einfach an der Werbung
rumdoktorn will, lautet der Entschluss: Marken-Relaunch!
Eine Überarbeitung des Marken-Logo und der Produktausstattung
muss her.
Herrje
man hält das Marken-Logo für die Marke.
Und wer konzipiert, entwickelt, entwirft und gestaltet Marken-Logos...-
klarer Fall, man beauftragt eine Agentur für Packungsdesign!
Immerhin ist Packungsgestaltung und die Gestaltung von Markenlogos
deren tägliches Geschäft. Und überhaupt,
in der Selbstdarstellung der Packungsdesign Agentur stand
es schwarz auf weiß: Die Agentur ist kompetent in
Sachen brand leadership, zu deutsch: Markenführerschaft.
Das Batterie-Marketing nickte innerlich, schließlich
wurde am Anfang einer neuen Marke bisher immer das Logo
und die Verpackung entwickelt. Man vergaß dabei, dass
eine Marke ausschließlich aus dem besteht, was sich
an Assoziationen in den Gehirnen der Kunden befindet. Die
Markenkommunikation inkl. des Marken-Logos auf dem Produkt
ist nur eine kommunikative Verbindung zu diesem gespeicherten
Marken-Vorurteil. Nun nahm die Tragik ihren Lauf: Schließlich
lebt die Packungsdesignagentur von Gestaltung anstatt von
Nicht-Gestaltung.
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Worüber
man vorher nicht nachdachte:
Was
ist das bestehende, sich über viele Jahre etablierte
Wesen dieser Batteriemarke? Und, was muss möglicherweise
daran und/oder an der Kommunikation dafür geändert
werden? - Egal, Batteriehersteller und Agentur waren glücklich,
die "Marke" hatte jetzt den gewünschten jüngere
Look der jüngere Käufer bestimmt besser anspricht.
Und professionell wie man war, machte man eine repräsentative
Konsumentenbefragung. Das Resultat: xy Prozent der Befragten
fanden die neue "Marke" jünger, - worauf
die Packungsgestaltungsagentur sehr stolz war. Leider hatte
man nur das Bewusstsein befragt, was über das kaufentscheidende
Unterbewusstsein leider keine Auskunft geben konnte. Und
das Ende der Geschichte: wenn es ganz schlimm läuft,
verliert die Marke den Rest der alten Kunden, und das ohne
neue hinzuzugewinnen.
lesen Sie weiter unter der Statistik...
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FRAGE
AN TECHNOLOGIE-UNTERNEHMEN: Gibt die Kommunikation/Werbung
Ihrer Produkte/Dienstleistung in allen genutzten Medien
ein einheitliches Marken-Erscheinungsbild ab?
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absolut einheitliches Erscheinungsbild in allen
Medien |
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| eingeschränkt
einheitliches Erscheinungsbild |
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kein einheitliches Erscheinungsbild |
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Bewertung:
Diese grundsätzliche Frage nach der Disziplin
beim medienübergreifenden Corporate Design
der Markenkommunikation deutet doch auf einen
nicht unerheblichen Nachholbedarf bei
diesem Thema hin. Die vollständige Studie
ist als pfd-download
hier kostenlos erhältlich
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Friends of Brands Advertising GmbH |
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Menschen
kaufen kein Design, Menschen kaufen Produkte mit Hilfe von
Marken.
...und
nur, wenn das Markendesign dazu beiträgt, das Wesen
der Marke zu transportieren, dann ist Design hilfreich statt
hinderlich.
Der Batteriehersteller hätte sich beispielsweise diese
Fragen stellen können:
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Wer
kauft Batterien und was bestimmt das Handeln dieser
Menschen? |
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Welche
zentrale, unbewusste Handlungsmotivation beeinflusst
den Kauf von Batterien? |
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Spricht
unsere Marke das Hauptentscheidungskriterium eines
Batteriekaufs an? |
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Gibt
unsere Marke dem emotionalen Kaufmotiv eine rationale,
produktorientierte Stütze? |
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Berücksichtigt
unsere Batteriemarke die Kommunikations-Anforderungen
an ein technisches Produkt? |
Und nachdem alle diese und andere Markenhausaufgaben eines
technischen Produktes gemacht wurden, sollte man sich natürlich
zusätzlich noch prüfend das Design und das Logo
ansehen.
Szenenwechsel: Friends of Brands wurde kürzlich von
zwei Herstellern von Technologieprodukten beauftragt, deren
Corporate Design neu zu gestalten. In beiden Fällen
erarbeitete Friends of Brands vorher ein Unternehmensmarken-Konzept.
In beiden Fällen wurde erst auf Basis der hierbei gewonnenen
Erkenntnisse das Corporate Design der Unternehmensmarke
entwickelt. Und in beiden Fällen war man froh, dass
man wusste, warum man was, und was nicht gemacht hat.
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