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Hallo,

die
ewige Frage >selbermachen< oder extern >machen
lassen< hängt auch bei unserem heutigen Thema von
vielen Aspekten ab. Um die Beantwortung etwas zu vereinfachen,
werden hier zwei Pro-Listen gegenübergestellt. Die
erste führt Gründe auf, die für die Beauftragung
einer externen Werbeagentur sprechen. Die zweite Liste sammelt
Argumente, die für eine inhouse-Werbeabteilung sprechen.
Der geneigte Leser möge dann entsprechend seiner speziellen
Unternehmenssituation abwägen.
AUFBAU
EINER INHOUSE WERBEABTEILUNG ODER BEAUFTRAGUNG EINER EXTERNEN
WERBEAGENTUR?
Vorab sei gesagt: Die dritte Möglichkeit, die einer
Arbeitsgemeinschaft aus interner Werbeabteilung und externer
Agentur wird hier nicht besprochen. Die Vorteile dieser,
in besonderen Fällen durchaus nicht unattraktiven Variante
kann man sich anhand der aufgeführten Argumente zusammenreimen.
Was
alles für die Beauftragung einer Werbeagentur spricht:
| 1. |
Der
Werbungtreibende hat die Möglichkeit der Wahl
zwischen verschiedenen Agenturen. Dieser Wettbewerbsdruck
wiederum ist der Leistung auf Agenturseite enorm
förderlich.

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| 2. |
Die
Nicht-Selbstverständlichkeit des einzelnen
Auftrags fördert auch nach der grundsätzlichen
Entscheidung für eine bestimmte Agentur das
"höher, schneller, weiter", was sich
auch auf Termintreue und Wochenendeinsätzen
motivierend auswirkt.

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| 3. |
Sehr
gute Kreative unter den Konzeptionern, Textern,
Art Direktoren etc. findet man fast ausschließlich
in (besseren) Werbeagenturen; also dort, wo sie
thematische Abwechslung finden.

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| 4. |
Agenturen
sind für den Werbungtreibenden in manchen Fällen
preiswerter. Vor allem bei unregelmäßiger
Auftragsvergabe und bei kreativ anspruchsvollen
Aufgaben sind die höheren Stundensätze
der Externen unter dem Strich billiger.

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| 5. |
Die
effiziente Anpassung der manpower an die schwankende
Arbeitsmenge wird von einer Agentur üblicherweise
leichter ausgeglichen.

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| 6. |
Agenturleute
sind naheliegenderweise weniger betriebsblind, was
dazu beiträgt, die bekannten Déja-vu-Erlebnissen
bei Betrachtung der eigenen Werbung zu vermeiden.

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| 7. |
Große
Agenturen sind oft in mehreren Ländern vertreten,
was bei manchen internationalen Projekten vor Vorteil
sein kann.

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| 8. |
Eine
Agentur kann wegen der Auftragsabhängigkeit
für ihre Fehler leichter zur Rechenschaft gezogen
werden, als es bei betriebsratsgeschützten
Mitarbeitern möglich ist.

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| 9. |
Agenturen
bringen Erfahrungen aus anderen Jobs mit ins Spiel.

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Was alles für eine inhouse-Werbeabteilung spricht:

| 1. |
Die
Mitarbeiter der hausinternen Werbeabteilung kennen
das Unternehmen und seine Produkte oft recht gut.
Gerade bei Fachthemen ist diese Kenntnis für
eine informationslastige B2B-Kommunikation von Vorteil.

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| 2. |
Interne
Werbeabteilungen haben tendenziell weniger Personalfluktuation
als Werbeagenturen, was den Aufwand verringert.

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| 3. |
Die
eigene Leute sind an Ort und Stelle, das spart Zeit
und Reisekosten.

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| 4. |
Bei
einfachen DTP-Aufgaben und Organisations-Jobs sind
eigene Mitarbeiter kostengünstiger. Klassische
Fälle sind Datenblätter und Messevorbereitungen.
Dieser Kostenvorteil macht sich vor allen bei umfangreichen
Arbeiten bemerkbar, die sich häufig wiederholen.

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| 5. |
Die
interne Werbeabteilung ermöglicht eine bessere
Kostenkontrolle der tatsächlichen Fremdkosten.
Ein Beispiel sind die sogenannten "Provisionen"
der Druckereien.

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| 6. |
Weniger
Abhängigkeit. Eine interne Werbeabteilung kann
in der Praxis nicht so leicht zur Konkurrenz wechseln.

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Fazit:
Eine inhouse-Werbeabteilung unterhält man, wenn es mehr
auf die Kostenersparnis und unternehmensspezifische Routine
dieser Mitarbeiter ankommt. Eine externe Agentur beauftragt
man, wenn Kreativität, Schnelligkeit und besondere Fähigkeiten
gefordert sind.
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In der nächsten Ausgabe von eFRIEND:

Wie kreativ sollten Marken werben?
ZU IHRER INFORMATION: Eine Themenübersicht dieses eNewsletters
finden Sie in unserem eNEWSLETTER-Archiv.
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